Mein aller erstes Interview!!!

Ja, es ist passiert: ich wurde zum aller ersten Mal interviewt. Und zwar geht es (worum auch sonst) um meinen Debütroman - The Prevalent Witches: Gefährlicher Funke, und wie ich auf die Idee gekommen bin, ein solches Buch zu schreiben, welches Fantasy mit dem Thema: Homosexualität zusammenbringt. Für mich eigentlich nichts weltbewegendes, da ich mit dieser Mischung mehr als gut zurecht komme. Dennoch ist das für einige andere etwas neues und vor allem für diejenigen, die mit dem zweiten Thema in meinem Buch, ihre Schwirigkeiten haben. Aber lest selbst und teilte es mit Freunden, wenn ihr Lust habt. Würde mich sehr freuen :)

 

Interview mit den Wiler Nachrichten

17.11.2016 06:56

 

Adam Bogs veröffentlicht nächste Woche seinen ersten «Urban Fantasy» Roman. Was ihn von vielen anderen unterscheidet: Der Hauptakteur, ein Hexer, ist homosexuell.

 

 

Rickenbach Mit «The Prevalent Witches: Gefährlicher Funke» veröffentlicht der 27-jährige Zivan – er schreibt unter dem Synonym Adam Bogs – sein Erstlingswerk. Dabei handelt es sich, wie er selbst sagt, um einen «Urban Fantasy» Roman. Das bedeutet, er vermischt Fantasyelemente mit Elementen der heutigen Zeit. Mit seinem Buch will Adam Bogs Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen. Besonders ist es, weil der Hauptcharakter Logan Mordrake eine spezielle Eigenschaft mit sich bringt: Er ist homosexuell. «Das war nicht von Beginn weg so geplant, das hat sich mit der Geschichte einfach so ergeben», so Adam Bogs. Je weiter die Geschichte voranschritt, umso mehr war ihm klar, dass er so auch bewusst sensibilisieren will. «Es wird im Buch aber nicht übermässig auf seine sexuelle Neigung eingegangen. Es ist einfach ein Stück Normalität, wie eine Beziehung zwischen Mann und Frau auch.»

 

 

Schriftsteller war kein Traum

 

Tagsüber arbeitet Zivan im Detailhandel. Fan vom Fantasygenre, egal ob Bücher, Serien oder Filme, sei er schon immer gewesen. «Aber halt nur als Konsument. Ich machte mir früher nie über die andere Seite Gedanken.» Erst im zehnten Schuljahr sei sein Interesse fürs Schreiben geweckt worden. «Ich hatte schon immer eine blühende Fantasie, daher ermutigte mich mein Lehrer, meine Gedanken und Geschichten zu Papier zu bringen», erzählt Adam Bogs. Auch dieser Name entsprang seiner Fantasie. Kurz und einfach zu merken, sollte er sein. «Zudem gefällt mir Adam, zumindest wenn der Name englisch ausgesprochen wird», so der Schreiberling schmunzelnd.

 

 

Eines begonnen, ein anderes beendet

 

Vor bald neun Jahren begann Adam Bogs eigentlich ein anderes Buch, als das, welches er nun auf den Markt bringt. Jenes sollte im Bereich High Fantasy – diese spielen in der Regel in einer eigenständigen Welt, deren Gestaltung oft einem idealisierten europäischen Mittelalter gleicht – beheimatet sein. «Irgendwie kam ich aber nie so richtig voran», so Bogs. Im letzten November kam ihm dann die Idee für «The Prevalent Witches». Er legte das andere Projekt beiseite und begann zu schreiben. Knapp fünf Monate dauerte es, bis er das 298 Seiten lange Buch beendet hatte. «Die Ideen und Geschichten waren einfach da und schrieben sich praktisch von alleine», so Bogs. Im Moment schreibt er bereits an der Fortsetzung zu «The Prevalent Witches». «Es war von Anfang an klar, dass es eine Trilogie geben soll», sagt er.

 

Michael Anderegg

Wiler Nachrichten